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Wissenswertes

Farbe

Wie kommt die Farbe ins Haar?

Entweder mit dauerhaften oder auswaschbaren Farben. Chemiker unterscheiden zwischen den direkt ziehenden Farbstoffen, die das Haar nicht verändern und sich mit der Zeit auswaschen und oxidativen Farbstoffen, die das Haar verändern und dauerhaft färben.  Auswaschprodukte werden  nicht aus zwei Lösungen zusammengemischt. Kommt ein Oxidationsmittel gesondert hinzu, lassen sich die Haarfarben nicht mehr ohne weiteres auswaschen. 

Was sind Tönungen?

Eine Tönung enthält direktziehende Farbstoffe, die sich außen am Haar anlagern und die neue Farbe bilden. Die Haarstruktur wird dabei nicht verändert. Tönungen wirken addierend zur bestehenden Haarfarbe. Die neue Farbe ist meist dunkler oder kräftiger als die Ausgangsfarbe. Je heller die Ursprungsfarbe im Verhältnis zum kosmetischen Ton ist, desto intensiver wird das Farbergebnis. Je nach Haarzustand und Einwirkungszeit überdauert eine Tönung drei bis acht Haarwäschen. 

Wie wirkt eine Tönung?

Die Farbpigmente einer Tönung sind fertig gemischt. Sie lagern sich in den äußersten Bereichen der Haare, der Schuppenschicht, an. Eine Tönung wird auf das nasse Haar aufgetragen. Bei feuchtem Haar sträuben sich die Haarschuppen auf und können die Farbpigmente festhalten. Trocknen die Haare, legen sich die Haarschuppen wieder an, umschließen die Farbpigmente und geben sie bei den folgenden Haarwäschen Stück für Stück wieder ab.

 Was versteht man unter Intensivtönungen?

Intensivtönungen sind die erste Stufe der Oxidationshaarfarben. Sie bestehen aus Entwickler und Kuppler. Sie enthalten jedoch nur einen geringen Anteil an Oxidationsmitteln, bewirken keinen Pigmentabbau im Haar und verändern nicht die Haarstruktur. Eine Intensivtönung färbt das Haar nicht heller, sondern ergänzt lediglich die natürliche Haarfarbe. Sie ist jedoch fester im Haar verankert als eine herkömmliche Tönung und überdauert bis zu 20 Wäschen. Die zwei Komponenten einer Intensivtönung werden unmittelbar vor dem Auftragen gut vermischt. Die kleinen farblosen Farbvorstufen in Entwickler und Kuppler verbinden sich jetzt mithilfe des Oxidationsmittels zu größeren Farbpigmenten als bei herkömmlichen Tönungen und können sich im Haar länger halten.

Wie wirkt „Haarfarbe“?

Für dauerhafte Veränderungen sind oxidative Haarfarben nötig. Sie erzielen besonders intensive Farbveränderungen und erfüllen fast jeden Farbwunsch. Das individuelle Ergebnis wird durch Kuppler und Entwickler erzeugt, die jeweils unterschiedliche Farbstoffe bilden und das Haar vollständig durchfärben. Anders als bei einer Tönung werden beim Färben die natürlich vorhandenen Pigmente abgebaut, um die gewünschte Farbnuance zu erhalten. Dadurch kann man das Haar auch heller färben.

Mit jeder Färbung werden meine Spitzen dunkler. Kann ich das verhindern?

Ja. Lassen Sie nur den Ansatz nachfärben. Bei den wenigsten Haaren ist eine regelmäßige Komplettfärbung notwendig. Durch ständiges Überfärben addieren sich die Farbpigmente in den Längen und Spitzen und ergeben so den dunkleren Eindruck. 

Was kann ich tun, um meine Haarfarbe lange schön zu erhalten?

Verwenden Sie ein Farbpflege-Shampoo. Diese Shampoos sind auf einen sehr niedrigen pH-Wert eingestellt und enthalten viele Pflegesubstanzen, die dem Haar seinen geschlossenen Haarschaft erhalten. So bleiben die Pigmente länger im Haar und seine Farbe verblasst nicht so schnell.

Ich habe meine blondierten Haare dunkler getönt und habe nun einen Grünstich in der Farbe. Wie kommt das?

Sie haben eine Farbe oder Tönung im Blondbereich gewählt? Wahrscheinlich ist es so, denn die Blondtöne enthalten zur Unterdrückung des Goldstichs Grünpigmente, die auf entfärbten Haaren gerne in den Vordergrund rücken. Verwenden Sie einen Blondton mit Goldanteil, dann sind Sie den lästigen Grünstich los.

Verraten Haarfarben etwas über den Charakter?

Weisen dunkle Haare auf einen temperamentvollen Geist? Verbirgt ein blonder Schopf einen kühlen oder einen heißen Typ? Sind Rothaarige besonders erotisch oder vielmehr dämonisch? Wie dem auch sei: In Haarfarben wird seit Jahrhunderten viel hinein gedeutet, und zahlreiche Klischees halten noch heute an der Typologie entsprechender Charaktere fest. Heute jedenfalls können Haarfarben fast grenzenlos verändert werden, und die gefärbte Pracht ist ein wirkungsvolles Mittel, um den eigenen Typ zu unterstreichen oder in eine neue Rolle zu schlüpfen. Entsprechend groß ist das Farbangebot: von Aubergine bis Saharablond, von Stahlblau bis Apfelgrün u.s.w. Shampoos mit Farbeffekten, Tönungen, Pflanzenfarben und chemische Kolorationen füllen die Regale der Drogeristen und Friseurbetriebe. Henna ist nicht mehr das schlichte Ökorot vergangener Tage und Blond weitaus vielfältiger als Marilyns Wasserstoffperoxid.

Soll ich ein Farbexperiment wagen oder auf Nummer sicher gehen?

Die einen wechseln öfter selbst die Farbe und sind auf den Effekt des Eigenexperiments gespannt. Andere gehen lieber zum Friseur. Da kostet die neue Haarfarbe zwar etwas mehr, doch das Ergebnis ist in den meisten Fällen so, wie man es haben wollte. Denn Fachmann oder Fachfrau analysieren die Struktur und die Naturfarbe der Haare und wählen danach erst die entsprechende Koloration – und notiert alles auf einer Kundenkarte für den nächsten Besuch.

Was versteht man unter Farbtiefe und Farbrichtung?

Neben den drei Grundtönen Hell, Dunkel und Rot gibt es acht Farbtiefen oder Helligkeitsstufen: Schwarz, Dunkelbraun, Mittelbraun, Hellbraun, Dunkelblond, Mittelblond, Hellblond und Lichtblond. Die Farbrichtung gibt Auskunft über die jeweilige Nuancierung: ein Mittelblond kann zum Beispiel rötlich schimmern oder einen Stich ins Graue haben (aschblond). Man differenziert zehn Farbrichtungen oder Nuancierungen: von aschig bis rot. Drei Grundtöne: Hell, Dunkel, Rot. Ein helles Blond entsteht, wenn wenig Pigmente vorhanden sind und beide Arten Melanin ausgewogen vorkommen. Je geringer der Phäomelaninanteil ist, desto aschiger (grauer) werden die Haare. Durch einen hohen Eumelaninanteil entstehen die dunkleren Naturtöne bis hin zum satten Schwarz. Je nach Anteil des Phäomelanins kann das Haar einen rötlichen Schimmer aufweisen. Viel Phäomelanin und wenig Eumelanin erzeugt die roten Töne.

Stimmt das: Keine natürliche Haarfarbe ist wie die andere?

Kaum zwei Menschen haben exakt die gleiche Haarfarbe. Die vielen Variationen sind ein kleines Wunderwerk der Natur. Alle natürlichen Farben werden durch Pigmente bestimmt. Der natürliche Haarton hängt von der Menge und der Verteilung dieser Farbstoffe ab und kann sich im Laufe des Lebens verändern: Viele Kinder sind blond, dunkeln langsam nach, und das Silbergrau des Alters will keiner gern auf seinem Kopf entdecken.

Ist eine Allergie-Test vor dem Haarefärben zu empfehlen?

Haartönende oder -färbende Fabrikate sind im Laufe der fortschreitenden Forschung und Entwicklung sanfter geworden.Empfindliche Menschen sollten dennoch vor jeder Anwendung oxidativer Mittel einen Allergie-Test machen.

Warum empfiehlt der BUND Deutschland Pflanzenfarben?

Sie enthalten weniger aggressive Wirkstoffe und verändern nicht die Haarstruktur. Zudem erscheinen sie recht natürlich, da sie die natürlichen Helligkeitsunterschiede im Haar belassen. Allerdings decken sie graue Haare nicht mit Sicherheit vollständig ab und halten nicht so lange wie Oxidationsfarben.

Welche Möglichkeiten gibt es zur schnellen Farbauffrischung?

Für die Anwendung zu Hause empfehlen sich Farbschäume, die es in nahezu jeder Farbnuance zu kaufen gibt. Lassen Sie sich von ihrem Friseur/Ihrer Friseurin den entsprechenden Farbschaum zu ihrer Haarfarbe empfehlen.